Weil das Weingut an der Grenze zwischen dem Roero und dem Monferrato liegt, macht Ale auch Barbera. Durch die Nähe zum Tanaro hat Magliano Alfieri die gleichen Böden wie das Barbaresco-Gebiet – die Marne di Sant'Agata Fossili. Dieser Boden ist schwerer als die im Roero-Gebiet üblichen sandigen Böden und gibt Weinen mehr Struktur.
Er gibt seinem Barbera gleich viel Aufmerksamkeit, wie seinem Nebbiolo. Der Barbera wurde 12 Monate im grossen Holz ausgebaut und dann noch einige Monate in Zement und Amphoren gepackt. Wie alle seine Weine ist der Barbera spontan vergoren, ohne Temperaturkontrolle, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt.
In der Nase merkt man seine Handschrift. Eine Eleganz, die man bei manchem Barbera vermissen lässt. Die rote und dunkle Frucht ist betörend. Am Gaumen hat man nur wenig Tannin, dafür eine Säure, die zu einem weiteren Schluck animiert. Grosses Kino. Passt perfekt zu Pasta mit einer deftigen Sauce.